Lohnbuchhaltung vom Profi.
Lohnbuchhaltung verständlich erklärt: Aufgaben, Pflichten, Kosten – und wann sich Outsourcing lohnt. Jetzt kostenloses Angebot ab 8,90 € pro Fall anfordern!
Das Wichtigste in Kürze: Die Lohnbuchhaltung umfasst die monatliche Abrechnung von Löhnen und Gehältern, die Führung der Lohnkonten, alle gesetzlich vorgeschriebenen Meldungen an Krankenkassen und Finanzamt sowie das Bescheinigungs- und Dokumentationswesen. Sie ist damit deutlich umfassender als die reine Lohnabrechnung, die nur das monatliche Ergebnis-Dokument für den Mitarbeiter darstellt. Wer die Lohnbuchhaltung auslagert, spart Zeit, senkt das Haftungsrisiko und zahlt bei Lohnhelden einen kalkulierbaren Festpreis ab 8,90 € pro Abrechnungsfall – alle Pflichtmeldungen, Auswertungen und Standard-Dokumente inklusive.
Was ist Lohnbuchhaltung?
Die Lohnbuchhaltung (auch Lohn- und Gehaltsbuchhaltung, Lohnbuchführung oder Personalabrechnung genannt) ist der Teil des betrieblichen Rechnungswesens, der sich mit der Abrechnung der Personalentgelte beschäftigt. Sie stellt sicher, dass jeder Mitarbeiter pünktlich und korrekt bezahlt wird – und dass Lohnsteuer sowie Sozialversicherungsbeiträge richtig berechnet, einbehalten und abgeführt werden. Anders als die Finanzbuchhaltung, die alle Geschäftsvorfälle eines Unternehmens erfasst, konzentriert sich die Lohnbuchhaltung ausschließlich auf das Arbeitsverhältnis zwischen Unternehmen und Beschäftigten.
- Grundlage: Arbeitsverträge, Stundenzettel und Zeiterfassungsbögen der Mitarbeiter bilden die Datenbasis jeder Abrechnung.
- Rechtliches Spannungsfeld: Die Lohnbuchhaltung bewegt sich zwischen Steuerrecht, Sozialversicherungsrecht und Arbeitsrecht. Genau das macht sie anspruchsvoll: Regelungen ändern sich laufend, und Fehler fallen oft erst bei der nächsten Betriebsprüfung auf – dann aber mit Nachzahlungen und im schlimmsten Fall mit persönlicher Haftung der Geschäftsführung.
- Verpasste Änderungen: Wer die Zusammenhänge zwischen den drei Rechtsgebieten nicht regelmäßig im Blick behält, läuft Gefahr, wichtige Neuerungen zu übersehen und dadurch unbewusst gegen geltendes Recht zu verstoßen.
- Aufwand hängt vom Team ab: Die Dauer der Lohnbuchhaltung hängt stark von den einzelnen Arbeitsverträgen und der Vergütungsart ab – ein Team mit vielen Stundenlohn-Mitarbeitern und wechselnden Zuschlägen verursacht deutlich mehr Aufwand als ein Team mit ausschließlich festen Monatsgehältern.
- Breites Kundenspektrum: Zu unseren Kunden zählen klassische Unternehmen ebenso wie Baulohn-Gewerke aller Art, der öffentliche Dienst sowie Steuerberater und Kanzleien – jede dieser Gruppen bringt eigene fachliche Besonderheiten mit, die eine spezialisierte Lohnbuchhaltung berücksichtigen muss.
- Gemeinsamer Grundsatz: Unabhängig von der Branche gilt immer dasselbe – nur eine korrekt geführte Lohnbuchhaltung schützt Unternehmen zuverlässig vor Nachzahlungen, Bußgeldern und Reputationsschäden bei Mitarbeitern und Behörden.
Wie eng Lohnbuchhaltung und aktuelle Rechengrößen zusammenhängen, zeigt ein Blick auf 2026: Der gesetzliche Mindestlohn liegt bei 13,90 € pro Stunde, die Minijob-Grenze bei 603 € im Monat, und der steuerliche Grundfreibetrag beträgt 12.348 € im Jahr. Alle drei Werte fließen unmittelbar in jede einzelne Abrechnung ein – wer sie nicht korrekt und tagesaktuell anwendet, riskiert falsche Nettolöhne und im schlimmsten Fall Nachzahlungen bei der nächsten Betriebsprüfung.
Die Aufgaben der Lohnbuchhaltung im Überblick
Monatliche Entgeltabrechnung
Berechnung von Brutto- und Nettolöhnen, Zuschlägen, Einmalzahlungen, geldwerten Vorteilen und Abzügen – für jeden Mitarbeiter, jeden Monat, termingerecht.
Meldewesen (DEÜV)
An- und Abmeldungen von Mitarbeitern, Jahresmeldungen und alle gesetzlich vorgeschriebenen Meldungen an Krankenkassen, Rentenversicherung und Behörden.
Lohnsteuer & Beiträge
Ermittlung und fristgerechte Übermittlung der Lohnsteueranmeldungen und Beitragsnachweise an Finanzamt und Sozialversicherungsträger.
Bescheinigungswesen
Verdienstbescheinigungen, Arbeitsbescheinigungen und weitere Nachweise, die Mitarbeiter oder Behörden anfordern.
Dokumentation & Lohnkonten
Führung der Lohnkonten und Aufbewahrung aller abrechnungsrelevanten Unterlagen gemäß den gesetzlichen Aufbewahrungsfristen.
Auswertungen
Lohnjournale, Buchungsbelege für die Finanzbuchhaltung und weitere Standard-Auswertungen als Grundlage für Ihre Unternehmenssteuerung.
Lohnbuchhaltung im Detail: Diese vier Aufgabenblöcke übernehmen wir für Sie
Die Lohnbuchhaltung lässt sich in vier zentrale Aufgabenbereiche gliedern, die bei jedem Mitarbeiter und in jedem Abrechnungsmonat zusammenspielen:
1. Verwaltung der Personenstammdaten
Für jeden Mitarbeiter wird ein eigenes Lohnkonto bzw. ein eigener Datensatz angelegt, der persönliche Stammdaten wie Vorname, Nachname, Geburtsdatum, Wohnort und Adresse enthält. Bei Einstellung eines neuen Mitarbeiters eröffnet und pflegt die Lohnbuchhaltung dieses Lohnkonto und meldet den Mitarbeiter zusätzlich bei den Sozialversicherungsträgern an.
2. Jährliche Lohnkontenführung
Die Lohnkonten enthalten neben den Stammdaten weitere personenbezogene Informationen, etwa die elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale. Bei jedem Abrechnungslauf werden zusätzlich der Zeitraum der Lohnauszahlung sowie der Arbeitslohn und seine genaue Zusammensetzung dokumentiert – geregelt unter anderem in § 4 der Lohnsteuer-Durchführungsverordnung (LStDV).
3. Einhaltung der Meldepflichten (DEÜV)
Die Datenerfassungs- und Übermittlungsverordnung (DEÜV) verpflichtet den Arbeitgeber zur Abgabe von Meldungen für seine Arbeitnehmer an Kranken-, Pflege- und Rentenversicherungsträger. Diese Meldungen sichern die Rechte der Arbeitnehmer gegenüber den Versicherungsträgern ab. Scheidet ein Mitarbeiter aus, wird er in der Regel zum Monatsende bei den Sozialversicherungsträgern abgemeldet.
4. Kontierungsbelege für die Finanzbuchhaltung
Die Gehälter müssen letztlich auf die Konten der Mitarbeiter überwiesen werden. Die Lohnbuchhaltung erstellt dafür die entsprechenden Abrechnungs- und Kontierungsbelege für die Finanzbuchhaltung. In kleinen Unternehmen ist sie häufig auch an der Erstellung von Arbeitsverträgen beteiligt – auch das übernehmen wir gerne für Sie.
Lohnbuchhaltung intern führen – oder auslagern?
Grundsätzlich haben Unternehmen drei Möglichkeiten: die Lohnbuchhaltung selbst erledigen, den Steuerberater beauftragen oder ein spezialisiertes Lohnbüro einschalten. Welche Variante passt, hängt von Mitarbeiterzahl, internem Know-how und der Komplexität der Abrechnungsfälle ab.
Im Vergleich zu großen Konzernen lohnt sich der Aufbau einer eigenen Lohnbuchhaltungsabteilung für die meisten kleinen und mittleren Unternehmen wirtschaftlich nicht. Für sie – und für Selbstständige mit wenigen Angestellten – ist es meist deutlich interessanter, die Lohnbuchhaltung an einen externen Partner auszulagern und sich auf eine korrekte, zuverlässige Abrechnung zu fest kalkulierbaren Kosten zu verlassen. Auch für neu gegründete Unternehmen, Existenzgründer und Start-ups bringt das Outsourcing von Beginn an Sicherheit, ohne die eigenen Personalkosten für eine unternehmensinterne Lohnbuchhaltung in die Höhe zu treiben – gerade in der wichtigen Startphase lassen sich so Kosten geringhalten und Ressourcen auf den Aufbau der Geschäftstätigkeit konzentrieren.
| Intern | Steuerberater | Lohnbüro (Lohnhelden) | |
|---|---|---|---|
| Fachwissen | Muss aufgebaut und laufend geschult werden | Vorhanden, Lohn oft Nebenleistung | 20+ Experten, ausschließlich Lohn |
| Kosten | Personal, Software, Fortbildung | Häufig nach Gebührenordnung | Festpreis ab 8,90 € pro Abrechnungsfall |
| Vertretung bei Ausfall | Kritisch bei Urlaub/Krankheit | Meist gegeben | Immer gegeben, Team-Struktur |
| Haftung | Beim Unternehmen | Beim Berater | Lohnhelden ist haftpflichtversichert |
| Aktualität bei Gesetzesänderungen | Abhängig von eigener Weiterbildung | In der Regel gegeben | Kontinuierliche interne Schulung aller Mitarbeiter |
Eine ausführliche Gegenüberstellung der Kosten finden Sie auf unserer Seite Lohnabrechnung: Kosten im Vergleich.
Lohnbuchhaltung auslagern: Diese Vorteile bringt Outsourcing
Outsourcing ist für die meisten Selbstständigen und Unternehmen heute fast schon selbstverständlich: So lassen sich Kernkompetenzen von Spezialisten nutzen, ohne sich selbst durch teure und zeitaufwendige Weiterbildungen das nötige Know-how aneignen zu müssen. Gerade die monatliche Erstellung der Lohn- und Gehaltsabrechnung stellt für kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) häufig eine spürbare Hürde dar. Die wichtigsten Vorteile im Überblick:
- Kalkulierbare Kosten: Sie zahlen einen Festpreis ab 8,90 € pro Abrechnungsfall – ohne versteckte Zusatzkosten für Meldungen oder Standard-Dokumente. Sie buchen nur, was Sie wirklich benötigen, und können die Kosten fürs Outsourcing im Voraus verlässlich kalkulieren. Details auf unserer Preisseite.
- Weniger Haftungsrisiko: Unsere Arbeit ist haftpflichtversichert. Fehlerhafte Abrechnungen gehen nicht mehr zu Ihren Lasten – ein Risiko, das bei falsch berechneten Gehältern sonst schnell zu Strafen und Nachzahlungen führen kann.
- Kein Wissensrisiko: Kündigt Ihre Lohnbuchhalterin oder fällt sie länger aus, steht die Abrechnung intern still. Mit 20+ Experten sind wir immer besetzt und schützen Sie so aktiv vor Personalausfällen in der eigenen Buchhaltung.
- Zeit für Ihr Kerngeschäft: Sie liefern die Bewegungsdaten, wir übernehmen den Rest – vom Meldewesen bis zur Auswertung. Gerade wenn die Lohnbuchhaltung bislang nebenbei von der Geschäftsführung erledigt wurde, gewinnen Sie dadurch spürbar Kapazität für die Markt- und Unternehmensentwicklung zurück.
- Skalierbarkeit und Flexibilität: Ob 5 oder 500 Mitarbeiter – die externe Lohnabrechnung wächst mit Ihrem Unternehmen mit. Werden für ein Projekt kurzfristig mehr Mitarbeiter benötigt, muss keine interne Abteilung aufgestockt werden.
- Professionalität durch Spezialisierung: Sobald die Berechnungsfaktoren bekannt sind, folgt die Lohnbuchhaltung einem strengen, unveränderlichen Muster. Das Risiko rechtlich fehlerhafter Gehälter entsteht vor allem dann, wenn interne Mitarbeiter bei Gesetzesänderungen nicht rechtzeitig geschult werden – bei Lohnhelden achten wir daher stets darauf, unser Team auf einem aktuellen Wissens- und Ausbildungsstand zu halten.
- Fokus auf Ihre Kernkompetenzen: Wird die Lohnbuchhaltung bislang nebenbei vom Chef oder von Mitarbeitern in einem anderen Job erledigt, gehen Fähigkeiten und Zeit verloren, die sinnvoller in andere Unternehmensbereiche investiert werden könnten. Durch Outsourcing gewinnen Sie diese Kapazität für Ihr eigentliches Kerngeschäft zurück.
So läuft das Lohnbuchhaltung-Outsourcing bei Lohnhelden ab
- Kostenloses Angebot: Sie schildern uns kurz Ihre Situation, wir erstellen ein unverbindliches Festpreisangebot.
- Datenübernahme: Wir übernehmen Ihre Stamm- und Bewegungsdaten – auch mitten im Jahr und auch von Ihrem bisherigen Anbieter oder Steuerberater. Um Ihre Mitarbeiter in unser Abrechnungssystem einzupflegen, benötigen wir lediglich eine vollständige Liste aller im Unternehmen tätigen Personen als Grundlage für die jeweils individuellen Lohnabrechnungen.
- Laufende Abrechnung: Monat für Monat erledigen wir die komplette Lohn- und Gehaltsabrechnung inklusive aller Pflichtmeldungen – für Mitarbeiter mit Festgehalt ebenso wie für Stunden- oder Akkordlohn, inklusive Zuschlägen bei Überstunden, Schichtarbeit sowie Wochenend- oder Feiertagsdiensten und Sonderzahlungen oder Prämien.
- Persönlicher Ansprechpartner: Bei Fragen erreichen Sie Ihr festes Team direkt – ohne Hotline-Warteschleife.
Den kompletten Prozess haben wir auf der Seite Ablauf Schritt für Schritt beschrieben. Diese vier Schritte gelten unabhängig davon, ob Sie erstmals eine Lohnbuchhaltung auslagern oder von einem bestehenden Dienstleister zu Lohnhelden wechseln – in beiden Fällen sorgt eine strukturierte Datenübernahme dafür, dass Ihre Mitarbeiter ohne Unterbrechung korrekt und pünktlich bezahlt werden.
Ihre Lohnbuchhaltung – einfach übernommen, präzise umgesetzt
Die Übernahme der Lohnbuchhaltung für Ihr Unternehmen funktioniert ohne großen Aufwand. Sowohl angestellte Mitarbeiter mit monatlichem Festgehalt als auch Beschäftigte, die nach Stunden- oder Akkordlohn bezahlt werden, können mit der Lohnbuchhaltung der Lohnhelden problemlos und korrekt abgerechnet werden. Auch Zuschläge bei Überstunden, Schichtarbeit sowie Wochenend- oder Feiertagsdiensten werden korrekt ermittelt und abgerechnet, genauso wie Sonderzahlungen oder Prämien. Ebenfalls lässt sich die Fluktuation der Belegschaft anhand der erfassten Zu- und Abgänge auswerten – eine hilfreiche Kennzahl für Ihre Personalplanung.
Auch die Fluktuation der Belegschaft lässt sich so besser einordnen: Steigt die Zahl der Neueinstellungen oder Kündigungen in bestimmten Abteilungen spürbar an, ist das oft ein früher Hinweis auf Handlungsbedarf in der Personalführung – Informationen, die eine gut geführte Lohnbuchhaltung nebenbei liefert. Mit der Auslagerung an einen externen Partner wie Lohnhelden wird die Lohnbuchhaltung für Ihr Unternehmen vereinfacht und bleibt dabei transparent und nachvollziehbar. Neben dem buchhalterischen sinkt auch der administrative Aufwand innerhalb des Unternehmens, da unser Lohnbüro auch für Ihre Mitarbeiter der erste Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Lohnabrechnung ist. Die Erstellung erfolgt zu einem vereinbarten Zeitpunkt, sodass pünktlich zum festgelegten Termin eine vollständige Liste mit den Auszahlungsansprüchen jedes Mitarbeiters vorliegt – die korrekte und pünktliche Auszahlung ist damit jederzeit sichergestellt.
Maximale Sicherheit für Ihre Lohn- und Gehaltsabrechnung
Neben der pünktlichen Auszahlung der Gelder an Ihre Belegschaft bekommen Sie durch das Auslagern der Lohnbuchhaltung vor allem eines: Rechtssicherheit. Mit dem Outsourcing wird auch die Haftung für die korrekte Abrechnung der Löhne und Gehälter übertragen. Als Lohnbüro übernehmen die Lohnhelden die Verantwortung für die sorgfältige Prüfung aller relevanten Dokumente und die korrekte Abrechnung aller Löhne und Gehälter. Möglich wird das, weil wir bei der Auswahl unserer Mitarbeiter ausschließlich auf ausgewiesene Expertinnen und Experten in der Lohnbuchhaltung setzen und dieses Spezialwissen kontinuierlich durch stetige Weiterbildung auf dem aktuellsten Stand halten.
Optionale Zusatzleistungen für Ihre Lohnbuchhaltung
Personalportal
Jeder Mitarbeiter erhält einen eigenen Download-Link und ruft seine Abrechnungen selbst ab – ohne Verteilaufwand in Ihrer Personalabteilung.
Controlling-Zugriff
Direkter Zugriff auf die Datenbank für individuelle Reportings – von Lohnjournal-Analysen bis zu eigenen Auswertungen.
Digitale Personalakte
Alle Personaldokumente papierlos an einem Ort – strukturiert, durchsuchbar und jederzeit verfügbar.
Postversand
Auf Wunsch versenden wir Abrechnungen und Dokumente klassisch per Post an Ihre Mitarbeiter.
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Klar, vollständig und pünktlich – von Brutto bis Auszahlungsbetrag, inklusive aller gesetzlichen Meldungen. Sie melden nur die Änderungen des Monats.
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Was würden Sie bei Lohnhelden sparen?
Schieben Sie den Regler auf Ihre Mitarbeiterzahl – und sehen Sie sofort den Vergleich.
Ab 40 Mitarbeitenden: Lohnbuchhalter als Vollstelle (Gehalt + Sozialabgaben + Software), typisch ca. 2.300 €/Monat.
Steuerberater: Marktpreise gem. § 34 StBVV, 12–22 €/MA/Monat + Grundgebühr. Eigener Buchhalter: bis 39 MA auf Teilzeitbasis, ab 40 MA als Vollstelle inkl. Gehalt, Sozialabgaben & Software (ca. 2.300 €/Monat). Lohnhelden-Preise zzgl. MwSt. Individuelle Angebote für 50+ MA auf Anfrage. Unverbindliche Beispielrechnung.
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Lohnbuchhaltung im Baugewerbe, öffentlichen Dienst und für Steuerkanzleien
Die Lohnbuchhaltung unterscheidet sich je nach Branche zum Teil erheblich. Im Baugewerbe und in einzelnen Handwerksberufen kommen tarifliche Zusatzregelungen hinzu, etwa zur SOKA-Bau, zur Urlaubs- und Lohnausgleichskasse (ULAK) oder zu gewerkespezifischen Zusatzversorgungskassen wie SOKA-DACH für Dachdecker oder die ZVK für Maler und Lackierer. Diese Zusatzbeiträge laufen parallel zur regulären Sozialversicherung und müssen korrekt berechnet, dokumentiert und gemeldet werden – häufig ergänzt um Zuschläge für Auswärtstätigkeit, Fahrtkosten oder Verpflegungsmehraufwand. Für Betriebe im Baulohn-Bereich lohnt sich deshalb ein Dienstleister mit einschlägiger Baulohn-Erfahrung besonders – nur so lassen sich die zahlreichen tariflichen Sonderregelungen zuverlässig und ohne Nachzahlungsrisiko in der monatlichen Lohnbuchhaltung berücksichtigen.
Im öffentlichen Dienst gelten häufig eigene Tarifwerke wie der TVöD, die eine spezialisierte Kenntnis der jeweiligen Entgeltordnungen, Erfahrungsstufen und Zulagenregelungen voraussetzen – ein Bereich, in dem sich Fehler durch die enge tarifliche Bindung besonders schnell auf viele Mitarbeiter gleichzeitig auswirken können. Steuerberater und Kanzleien wiederum betreuen die Lohnbuchhaltung für ihre Mandanten oft ganz oder teilweise selbst, stoßen aber gerade in Stoßzeiten an Kapazitätsgrenzen. Lohnhelden unterstützt in solchen Fällen als spezialisierter Partner – entweder durch komplette Übernahme einzelner Mandate oder durch gezieltes Abfangen von Auslastungsspitzen, etwa bei Urlaubs- oder Krankheitsvertretung im Kanzleiteam. Die Abstimmung erfolgt dabei eng an den bestehenden Kanzleiprozessen.
Digitalisierung der Lohnbuchhaltung: Was sich geändert hat
Die klassische Lohnbuchhaltung mit Papierakten und manuellen Übertragungen gehört in den meisten Unternehmen der Vergangenheit an. Über digitale Zeiterfassungssysteme fließen Arbeitsstunden, Zuschläge und Abwesenheiten heute oft automatisch in die Abrechnungssoftware ein, was manuelle Übertragungsfehler deutlich reduziert. Die elektronische Übermittlung an Krankenkassen, Finanzamt und Berufsgenossenschaften über die DEÜV-Meldeverfahren und die Elster-Schnittstelle ist inzwischen gesetzlich vorgeschrieben und läuft weitgehend automatisiert im Hintergrund.
Für Ihre Mitarbeiter bedeutet das vor allem eines: Statt der Abrechnung auf Papier im Briefkasten steht immer häufiger ein digitales Personalportal zur Verfügung, über das jeder Mitarbeiter seine Abrechnungen sicher abrufen, herunterladen und archivieren kann. Das entlastet die Personalabteilung, weil kein manueller Verteilaufwand mehr entsteht, und gibt Mitarbeitern jederzeit Zugriff auf ihre eigenen Dokumente – etwa wenn kurzfristig ein Einkommensnachweis für die Bank benötigt wird.
Wer ist im Unternehmen für die Lohnbuchhaltung zuständig?
In kleinen Betrieben übernimmt häufig die Geschäftsführung selbst oder eine kaufmännische Kraft die Lohnbuchhaltung nebenbei – neben Finanzbuchhaltung, Personalverwaltung und operativem Tagesgeschäft. Das funktioniert, solange die Mitarbeiterzahl überschaubar bleibt und keine Sonderfälle wie Kurzarbeit, Pfändungen oder Auslandsentsendungen auftreten. Mit wachsender Mitarbeiterzahl steigt der Aufwand jedoch überproportional: Jeder zusätzliche Mitarbeiter bringt eigene Stammdaten, eigene Freibeträge und eigene Sonderregelungen mit sich, die alle korrekt gepflegt werden müssen.
Mittelständische Unternehmen richten deshalb oft eine eigene Position oder kleine Abteilung für die Lohn- und Gehaltsbuchhaltung ein. Diese Fachkraft benötigt fundierte Kenntnisse im Lohnsteuer-, Sozialversicherungs- und Arbeitsrecht sowie im Umgang mit der eingesetzten Abrechnungssoftware. Größere Konzerne beschäftigen ganze Teams, die sich auf einzelne Themenbereiche wie Meldewesen, Reisekosten oder betriebliche Altersvorsorge spezialisieren. Für kleine und mittlere Unternehmen ist der Aufbau einer eigenen Abteilung wirtschaftlich aber selten sinnvoll – hier zahlt sich die Auslagerung an ein spezialisiertes Lohnbüro in der Regel schneller aus, sowohl finanziell als auch mit Blick auf die Rechtssicherheit.
Rechtliche Grundlagen der Lohnbuchhaltung
Die Lohnbuchhaltung erstellt die Löhne und führt die Lohnkonten für jeden Mitarbeiter. Dabei sind bestimmte gesetzliche Grundlagen zu beachten, die insbesondere in der Lohnsteuer-Durchführungsverordnung (LStDV), der Gewerbeordnung (GewO) und der Entgeltbescheinigungsverordnung (EBV) festgelegt sind.
| Rechtsgrundlage | Was sie regelt |
|---|---|
| Gewerbeordnung (GewO) | Jeder gewerbliche Arbeitgeber muss jedem Arbeitnehmer bei der Entgeltzahlung einen nachvollziehbaren Gehaltsnachweis in Euro aushändigen – in der Regel monatlich. Ändern sich die Daten gegenüber der letzten Abrechnung nicht, entfällt die Pflicht ausnahmsweise; in der Praxis erhalten Mitarbeiter dennoch meist jeden Monat eine Abrechnung, u. a. weil sie als Nachweisdokument bei einer Kreditbeantragung dient. |
| Entgeltbescheinigungsverordnung (EBV) | Legt fest, welche Elemente ein Lohnzettel mindestens enthalten muss (siehe Liste unten). |
| Lohnsteuer-Durchführungsverordnung (LStDV, § 4) | Schreibt die Pflichtangaben im Lohnkonto vor (siehe Liste unten). |
Welche Elemente ein Lohnzettel mindestens enthalten muss, ist in der EBV geregelt. Dem betroffenen Mitarbeiter müssen folgende Informationen zur Verfügung stehen:
- Name, Anschrift
- Steuer-ID
- Geburtsdatum
- Steuerklasse
- Sozialversicherungsnummer
- Beginn der Beschäftigung, ggf. Ende der Beschäftigung
- Sozialversicherungstage, Abrechnungszeitraum, Steuertage
- Lohnsteuerklasse
- Ggf. Kinderfreibeträge
- Ggf. Steuerfreibeträge
Bei der Führung der Lohnkonten selbst gelten zusätzliche, ebenso detaillierte gesetzliche Vorgaben. § 4 LStDV verlangt, dass Arbeitgeber bzw. die zuständige Lohnbuchhaltung folgende Angaben zum Mitarbeiter dokumentieren:
- Zur Person: vollständiger Name, Geburtstag, komplette Adresse
- Steuerliche Merkmale: elektronische Lohnsteuerabzugsmerkmale (ELStAM), ggf. Freibetrag für den Lohnsteuerabzug, Informationen zur Befreiung von der Lohnsteuer und der Vorsorgefreibetrag
- Je Lohnabrechnung: Zeitraum der Lohnzahlung, Lohnauszahlungstag, Arbeitslohn als Barlohn und/oder Sachbezug, einbehaltene Lohnsteuer
- Sonderfälle: ggf. steuerfreie Einnahmen, von der Lohnsteuer freigestellte Einnahmen, außerordentliche Einnahmen sowie Einnahmen, die nach dem Einkommensteuergesetz zusammen besteuert werden

Regelmäßige gesetzliche Änderungen in der Lohnbuchhaltung
Kaum ein Teil des betrieblichen Rechnungswesens ist so vielen Neuerungen unterworfen wie die Lohn- und Gehaltsabrechnung – in keinem anderen Rechtsgebiet haben Verordnungen und Gesetze eine kürzere Halbwertszeit als beim Thema Lohn. Wer diese Entwicklung nicht kontinuierlich und aufmerksam verfolgt, riskiert schnell veraltete und damit fehlerhafte Berechnungsgrundlagen für die komplette Belegschaft.
Welche Auswirkungen haben Stundenlohnzuschläge in der Lohnbuchhaltung?
In vielen Unternehmen wird auch an Wochenenden oder Feiertagen gearbeitet – etwa um in Handwerksbetrieben Maschinen optimal auszulasten oder um im Gesundheitswesen die Versorgung sicherzustellen.
- Zusätzliches Einkommen: Mitarbeiter erhalten zusätzlich zum normalen Stundenlohn Nacht-, Sonntags- und Feiertagszuschläge, die sich positiv auf das monatliche Einkommen auswirken.
- Steuerliche Sonderbehandlung: Diese Zuschläge werden steuerlich besonders berücksichtigt und sind unter bestimmten Voraussetzungen sogar sozialversicherungsfrei, solange festgelegte Prozentsätze und Grenzwerte des Grundlohns nicht überschritten werden.
- Unterschätzte Fehlerquelle: Für die Lohnbuchhaltung bedeutet das, dass jeder Zuschlag korrekt zugeordnet, dokumentiert und von der regulären Steuer- und Beitragspflicht abgegrenzt werden muss – ein Aufwand, der bei manueller Abrechnung häufig unterschätzt wird.
Lohnbuchhaltung und Betriebsprüfung: Diese vier Prüfungsarten gibt es
Bei einer Betriebsprüfung werden die steuerlich und sozialversicherungsrechtlich relevanten Sachverhalte der Lohnbuchhaltung kontrolliert. Steuerprüfungen haben dabei einen erheblichen Einfluss auf die Rechte und Pflichten des geprüften Unternehmens und unterliegen deshalb besonderen Regeln und Fristen. Es gibt vier unterschiedliche Prüfungsarten, die verschiedene Tätigkeitsbereiche betreffen und von unterschiedlichen Stellen durchgeführt werden:
Für Unternehmen ist es wichtig, diese Unterscheidung zu kennen, da bei jeder Prüfungsart andere Unterlagen angefordert und andere Fristen einzuhalten sind.
Prüfung der Lohnsteuer (Außenprüfung)
Gegenstand ist die sachgemäße Einbehaltung und Abführung von Lohnsteuer, Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag. Zuständig ist das Finanzamt des Tätigkeitsortes; das Unternehmen muss mindestens zwei Wochen im Voraus informiert werden. Häufig laufen Lohnsteuer- und Rentenversicherungsprüfung zeitgleich, um Unternehmen organisatorisch zu entlasten.
Prüfung der Sozialversicherung
Gegenstand sind Meldungen und Beiträge zur Sozialversicherung. Zuständig ist der Rentenversicherungsträger. Seit 2010 ist die Deutsche Rentenversicherung zusätzlich für die Betriebsprüfung der Unfallversicherung bevollmächtigt.
Sonderprüfung der Umsatzsteuer
Im Fokus stehen geldwerte Vorteile und Sachzuwendungen, etwa Dienstwagen oder Verpflegungskosten. Der Außendienst des Finanzamts prüft, ob die darin enthaltene Umsatzsteuer korrekt abgeführt wird.
Prüfung zur Unfallversicherung
Gegenstand der Prüfung ist die Unfallversicherung; verantwortliche Stelle ist ebenfalls der Rentenversicherungsträger. Seit 2007 ist die Deutsche Rentenversicherung außerdem für die Überwachung der Künstlersozialabgabe zuständig.
Die Sozialversicherungsprüfung ist besonders umfangreich und umfasst unter anderem die Versicherungspflicht und -befreiung von Arbeitsverhältnissen, die Prüfung einzelner Entgeltbestandteile, die Prüfung von Umlagebeiträgen, die Kontrolle der Entgeltunterlagen sowie die Führung und Sicherung von Wertguthaben, etwa bei Arbeitszeitkonten. In der Praxis findet diese Prüfung meist alle vier Jahre statt und bezieht sich rückwirkend auf den kompletten Prüfzeitraum, weshalb eine lückenlose Dokumentation über die gesamte Zeit hinweg entscheidend ist.
Schwerpunkte in der Betriebsprüfung der Lohnbuchhaltung
Bei der Betriebsprüfung der Lohnbuchhaltung liegt der Schwerpunkt unter anderem auf Werbungskosten, etwa Aufwendungen für Reisekosten, doppelte Haushaltsführung oder Kosten für das häusliche Arbeitszimmer. Diese Positionen werden besonders genau kontrolliert, weil sie in der Praxis überdurchschnittlich fehleranfällig sind und häufig zu Abweichungen zwischen tatsächlichem und gemeldetem Aufwand führen. Darüber hinaus richten Prüfer ihr Augenmerk auf verschiedene Sach- und geldwerte Leistungen wie Geschenke an Mitarbeiter, Firmenveranstaltungen (z. B. Weihnachtsfeiern), betriebliche Altersvorsorge und Firmenwagen. Auch die korrekte Abrechnung von geringfügig Beschäftigten, Studenten, Auszubildenden und Schülern wird regelmäßig geprüft, da hier erfahrungsgemäß die meisten Abgrenzungsfehler entstehen.
Ein Beispiel aus der Praxis: Lohnbuchhaltung für ein wachsendes Unternehmen
Nehmen wir ein Handwerksunternehmen mit 12 Mitarbeitern, das bislang die Lohnbuchhaltung nebenbei durch die Geschäftsführung erledigt hat.
Vorher: intern, nebenbei
Mit steigender Mitarbeiterzahl summieren sich die Aufgaben: monatliche Stammdatenpflege für jeden neuen Mitarbeiter, korrekte Erfassung von Überstunden und Wochenendzuschlägen, fristgerechte DEÜV-Meldungen bei jedem Zu- und Abgang, Lohnsteueranmeldungen sowie am Jahresende Lohnsteuerbescheinigungen und Jahresmeldungen für alle Beschäftigten. Kommt noch ein Krankheitsausfall oder eine Kündigung der zuständigen Person hinzu, gerät die pünktliche Auszahlung schnell in Gefahr – mit direkten Folgen für die Mitarbeitermotivation und im schlimmsten Fall für die eigene Rechtssicherheit.
Nachher: ausgelagert
Die Geschäftsführung liefert nur noch die monatlichen Bewegungsdaten – etwa Stundenzettel, Krankheits- und Urlaubstage sowie eventuelle Sonderzahlungen. Die komplette Berechnung, das Meldewesen, die Beitragsnachweise und die Dokumentation laufen im Hintergrund automatisiert und termingerecht. Der zeitliche Aufwand sinkt dadurch oft von mehreren Stunden pro Monat auf wenige Minuten für die Datenübermittlung – bei gleichzeitig höherer Rechtssicherheit durch die haftpflichtversicherte Übernahme der Verantwortung.
Konsequenzen bei falscher Lohnbuchhaltung
Treten Fehler in der Lohnabrechnung auf, hat das unterschiedliche Konsequenzen:
- Berechnungsfehler: Führen sie zu falschen Zahlungen an Mitarbeiter, müssen sie innerhalb von drei Monaten korrigiert werden – ein Vorgang, der mit spürbarem Verwaltungsaufwand verbunden ist.
- Verspätete Zahlungen ans Finanzamt: Werden Zahlungen nicht pünktlich geleistet, drohen Geld- oder im schlimmsten Fall Haftstrafen, wenn dies dreimal hintereinander passiert.
- Systematische Fehler bei der Betriebsprüfung: Werden solche Fehler entdeckt, müssen die betroffenen Beträge häufig geschätzt werden – was regelmäßig zu einer deutlichen Erhöhung von Steuern und Bußgeldern führt.
- Typische Ursache: Solche schwerwiegenden Fehler entstehen meist dann, wenn die Lohnbuchhaltung neben dem eigentlichen Tagesgeschäft nebenbei erledigt wird und dafür keine ausreichenden zeitlichen oder fachlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen. Mangelnde Sorgfalt in stressigen Situationen begünstigt Missverständnisse, etwa bei der Sozialversicherungspflicht.
- Häufige Fehlerquellen: Die falsche Unterscheidung zwischen kurzfristiger Beschäftigung und Minijob oder die falsche Abrechnung von steuerfreien und pauschal besteuerten Lohnbestandteilen. Genau deshalb überlassen viele Unternehmen die Lohnbuchhaltung lieber erfahrenen Experten.
Sonderfälle in der Lohnbuchhaltung: Krankheit, Kurzarbeit und Minijobs
Nicht jeder Monat verläuft nach Schema F – Krankheit, Kurzarbeit, Minijobs oder unbezahlter Urlaub verlangen der Lohnbuchhaltung jeweils eigene Berechnungslogiken ab.
| Sonderfall | Was in der Lohnbuchhaltung passiert |
|---|---|
| Krankheit | Der Arbeitgeber zahlt in der Regel bis zu sechs Wochen den vollen Lohn weiter (Entgeltfortzahlung); danach springt die Krankenkasse mit dem Krankengeld ein, das separat berechnet und nicht mehr über die reguläre Lohnabrechnung ausgezahlt wird. Die Lohnbuchhaltung muss diesen Übergang exakt dokumentieren und die Sozialversicherungsbeiträge entsprechend anpassen. |
| Kurzarbeit | Das reguläre Bruttoentgelt reduziert sich entsprechend der ausgefallenen Arbeitszeit, während die Agentur für Arbeit einen Teil des entstandenen Nettolohnausfalls über das Kurzarbeitergeld ausgleicht – auch dieser Betrag muss gesondert berechnet, ausgewiesen und gemeldet werden. |
| Minijob | Es gelten pauschale Abgaben statt individueller Steuerklassen-Berechnung: Seit 2026 liegt die Minijob-Grenze bei 603 € im Monat, der gesetzliche Mindestlohn bei 13,90 € pro Stunde. Wird die Grenze durch zusätzliche Stunden oder Zuschläge überschritten, wird die Beschäftigung automatisch sozialversicherungspflichtig – eine Umstellung, die sofort nachvollzogen werden muss, um Nachzahlungen zu vermeiden. |
Checkliste: Typische Stolperfallen in der Lohnbuchhaltung
Verspätete Meldungen
DEÜV-Meldungen bei Ein- und Austritten müssen fristgerecht erfolgen. Verzögerungen führen zu Nachfragen der Krankenkassen und im Wiederholungsfall zu Bußgeldern.
Falsche Beitragsgruppen
Wird ein Mitarbeiter der falschen Beitragsgruppe zugeordnet, werden zu wenig oder zu viel Sozialversicherungsbeiträge abgeführt – beides fällt spätestens bei der nächsten Prüfung auf.
Unvollständige Lohnkonten
Fehlen Pflichtangaben im Lohnkonto, drohen bei Betriebsprüfungen Schätzungen zu Lasten des Arbeitgebers.
Vergessene Jahresmeldung
Die Jahresmeldung an die Krankenkasse muss für jeden Mitarbeiter fristgerecht erfolgen – sie ist unter anderem relevant für die spätere Rentenberechnung.
Fehlerhafte Zuschlagsberechnung
Nacht-, Sonn- und Feiertagszuschläge sind unter bestimmten Voraussetzungen sozialversicherungsfrei – werden die Grenzwerte falsch angewendet, entstehen unnötige Nachzahlungen.
Doppelte Arbeit bei Systembrüchen
Werden Zeiterfassung, Lohnsoftware und Buchhaltung nicht sauber verknüpft, entstehen Übertragungsfehler, die sich über Monate unbemerkt fortsetzen können.
Was kostet Lohnbuchhaltung – intern vs. ausgelagert?
Die Kosten einer internen Lohnbuchhaltung setzen sich aus mehreren Faktoren zusammen: Gehalt und Sozialabgaben für die zuständige Fachkraft, Lizenzkosten für Abrechnungssoftware, Hardware und IT-Betreuung, regelmäßige Fortbildungen sowie Ausfallkosten bei Krankheit oder Urlaub, für die häufig keine Vertretung vorhanden ist. In Summe übersteigen diese Kosten bei kleinen und mittleren Unternehmen häufig deutlich das, was eine ausgelagerte Lösung kosten würde. Bei Lohnhelden zahlen Sie stattdessen einen transparenten Festpreis ab 8,90 € pro Abrechnungsfall – unabhängig davon, ob es sich um einen Minijobber, einen Stundenlohn- oder einen Festgehalt-Mitarbeiter handelt. Enthalten sind bereits alle gesetzlich vorgeschriebenen Meldungen, Bescheinigungen und Standard-Auswertungen, sodass am Monatsende keine versteckten Zusatzkosten entstehen. Eine ausführliche Kostenübersicht mit Rechenbeispielen finden Sie auf unserer Seite Lohnabrechnung: Kosten im Vergleich.
Für wen sich das Auslagern der Lohnbuchhaltung besonders lohnt
Für neu gegründete Unternehmen, Existenzgründer und Start-ups bringt das Outsourcing von Beginn an die Sicherheit einer korrekten Abrechnung, ohne eigene Personalkosten für eine unternehmensinterne Lohnbuchhaltung aufzubauen. Gerade in der wichtigen Startphase eines Unternehmens ist der Aufbau einer eigenen Lohnbuchhaltung meist nicht rentabel, da die Mitarbeiterzahl in keinem sinnvollen Verhältnis zum nötigen Schulungs- und Lernaufwand steht. Durch die Auslagerung bleiben wichtige Kapazitäten frei, die stattdessen für die Marktetablierung des jungen Unternehmens genutzt werden können.
Auch für Baulohngewerke aller Art, den öffentlichen Dienst sowie Steuerberater und Kanzleien, die keine eigene Buchhaltungsabteilung aufbauen können oder wollen, lohnt sich die Zusammenarbeit mit einem spezialisierten Lohnbüro. Da die Lohnbuchhaltung ein eigenständiger Prozess mit nur wenigen Schnittstellen zu anderen Unternehmensbereichen ist, lässt sie sich vergleichsweise leicht auslagern – das spart nicht nur Zeit und Geld, sondern auch den Aufwand, eine oder mehrere Personen ausschließlich für die Buchhaltung einzustellen und dauerhaft auf dem neuesten Stand zu halten. Unabhängig von Krankheit oder Ausfall eines internen Mitarbeiters erhalten Sie so stets einen professionellen, zuverlässigen Service zu klar kalkulierbaren Kosten.
Lohnbuchhaltung zuverlässig ausgelagert
Wir unterstützen Steuerkanzleien als spezialisierter Partner bei der Lohn- und Gehaltsabrechnung – fachlich sicher, termintreu und abgestimmt auf Ihre Prozesse. Fordern Sie jetzt Ihr unverbindliches Angebot an.
Wechsel der Lohnbuchhaltung: So gelingt der Anbieterwechsel reibungslos
Viele Unternehmen scheuen den Wechsel zu einem neuen Lohnbüro aus Sorge, mitten im Jahr könnten Daten verloren gehen oder Abrechnungen ins Stocken geraten. Tatsächlich lässt sich ein Anbieterwechsel bei guter Vorbereitung reibungslos und zu jedem Zeitpunkt im Jahr durchführen.
- Benötigte Unterlagen: Der neue Dienstleister braucht im Wesentlichen die bisherigen Lohnkonten, die aktuellen Stammdaten aller Mitarbeiter sowie die kumulierten Werte des laufenden Jahres, damit Jahresmeldungen und Lohnsteuerbescheinigungen später korrekt ausfallen.
- Koordination: Ein erfahrenes Lohnbüro koordiniert die Datenübergabe mit dem bisherigen Anbieter oder Steuerberater und übernimmt in der Regel den kompletten organisatorischen Aufwand, sodass für Sie als Unternehmer kaum zusätzlicher Aufwand entsteht.
- Falls Unterlagen fehlen: Selbst dann lässt sich vieles aus den bisherigen Abrechnungen rekonstruieren, sodass ein lückenloser Übergang für Ihre Mitarbeiter gewährleistet bleibt – die pünktliche und korrekte Auszahlung wird auch während der Übergangsphase nicht gefährdet.
Details zum Ablauf eines Wechsels finden Sie auf unserer Seite Lohnabrechnung wechseln.
Lohnbuchhaltung vs. Lohnabrechnung: Kein Widerspruch, sondern zwei Seiten derselben Aufgabe
In der Praxis werden die Begriffe Lohnbuchhaltung und Lohnabrechnung häufig synonym verwendet, meinen aber unterschiedliche Dinge:
Lohnabrechnung
Das monatliche Ergebnis-Dokument, das der Mitarbeiter erhält – es zeigt, wie sich aus dem Bruttolohn der Auszahlungsbetrag ergibt.
Lohnbuchhaltung
Der gesamte Prozess dahinter: von der Pflege der Stammdaten über die Berechnung, das Meldewesen und die Beitragsnachweise bis zur Führung der Lohnkonten und der Dokumentation.
Eine korrekte Lohnabrechnung ist also immer das sichtbare Endprodukt einer sauber geführten Lohnbuchhaltung im Hintergrund. Wer sich näher mit dem Aufbau und den Pflichtangaben der Abrechnung selbst beschäftigen möchte, findet alle Details in unserem Ratgeber Lohnabrechnung einfach erklärt. Auch der Brutto-Netto-Rechner hilft dabei, das Zusammenspiel von Steuerklasse, Abzügen und Nettolohn besser zu verstehen.
Lohnkonto und Jahresmeldung: Was am Jahresende passiert
Neben der monatlichen Lohnabrechnung erstellt die Lohnbuchhaltung am Jahresende zusätzliche Dokumente, die für die Steuererklärung der Mitarbeiter und die Rentenberechnung wichtig sind:
| Jahresende-Dokument | Inhalt & Zweck |
|---|---|
| Elektronische Lohnsteuerbescheinigung | Fasst alle im Kalenderjahr gezahlten Bruttobezüge, einbehaltene Lohnsteuer, Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag sowie die geleisteten Sozialversicherungsbeiträge zusammen und wird direkt an das Finanzamt übermittelt. Mitarbeiter benötigen diese Angaben nicht mehr händisch für ihre Steuererklärung. |
| Jahresmeldung an die Krankenkasse | Enthält unter anderem das beitragspflichtige Bruttoentgelt des Jahres und ist relevant für die spätere Rentenberechnung jedes einzelnen Mitarbeiters. |
| Abmeldung / Arbeitsbescheinigung | Wechselt ein Mitarbeiter während des Jahres den Arbeitgeber, wird zusätzlich eine Abmeldung bei den Sozialversicherungsträgern sowie ggf. eine Arbeitsbescheinigung für die Agentur für Arbeit erstellt. |
All diese Melde- und Bescheinigungspflichten laufen bei einem professionellen Lohnbüro automatisiert im Hintergrund mit und müssen von Ihnen als Arbeitgeber nicht einzeln angestoßen werden – ein klarer Vorteil gegenüber der rein internen, oft manuell gesteuerten Lohnbuchhaltung.
Lohnbuchhaltung und Personalcontrolling: Mehr als nur Zahlen verwalten
Eine gut geführte Lohnbuchhaltung liefert weit mehr als nur die monatliche Auszahlung – sie ist zugleich eine wertvolle Datenquelle für das Personalcontrolling. Aus den erfassten Lohnkonten lassen sich Lohnjournale, Kostenstellenauswertungen und Fluktuationsanalysen ableiten, die für die strategische Unternehmenssteuerung wichtig sind:
- Personalkosten je Abteilung: Wie hoch sind die durchschnittlichen Kosten, aufgeschlüsselt nach Kostenstelle?
- Überstundenentwicklung: Wie verändert sich das Überstundenvolumen über das Jahr?
- Fluktuation: Wie viele Mitarbeiter haben das Unternehmen in den letzten zwölf Monaten verlassen?
Solche Kennzahlen lassen sich aus einer sauber geführten Lohnbuchhaltung mit wenig Zusatzaufwand gewinnen. Bei Lohnhelden erhalten Sie diese Auswertungen automatisch als Standardleistung, optional ergänzt um einen direkten Controlling-Zugriff auf die Datenbank für individuelle Reportings. So verlieren Sie trotz Auslagerung nicht den Überblick über Ihre Personalkosten, sondern gewinnen im Gegenteil oft mehr Transparenz als bei einer rein internen, manuell geführten Lohnbuchhaltung. Mehr zu diesem Leistungsbaustein finden Sie auf unserer Seite Controlling.
Fazit: Lohnbuchhaltung als strategische Entscheidung
Lohnabrechnungen, Meldepflichten und Bescheinigungen gehören zum Tagesgeschäft jedes Unternehmers – unabhängig von Branche, Unternehmensgröße oder Vergütungsform der Mitarbeiter. Da die Lohn- und Gehaltsabrechnung sehr zeitaufwendig ist und dennoch häufig Fehler unterlaufen, sollten insbesondere Gründer und Kleinunternehmer die Lohnbuchhaltung nicht zwingend selbst durchführen, sondern einen erfahrenen Dienstleister wie Lohnhelden damit betrauen. Da sich die Kosten dank Festpreismodell in klaren Grenzen halten, ist das Outsourcing der Lohnbuchhaltung für KMUs, Start-ups und Selbstständige gleichermaßen eine hervorragende Möglichkeit, Kosten, Zeit und Haftungsrisiko spürbar zu reduzieren – bei gleichzeitig hoher Abrechnungsqualität und Rechtssicherheit.
Häufige Fragen zur Lohnbuchhaltung
Was kostet es, die Lohnbuchhaltung auszulagern?
Was ist der Unterschied zwischen Lohnbuchhaltung und Lohnabrechnung?
Kann ich die Lohnbuchhaltung auch mitten im Jahr auslagern?
Wer haftet bei Fehlern in der ausgelagerten Lohnbuchhaltung?
Behalte ich die Kontrolle über meine Lohndaten?
Für welche Unternehmensgrößen lohnt sich das Outsourcing?
Was macht man konkret in der Lohnbuchhaltung?
Welche Unterlagen benötigt die Lohnbuchhaltung?
Welche Arten von Betriebsprüfungen betreffen die Lohnbuchhaltung?
Was passiert, wenn die Lohnbuchhaltung fehlerhaft ist?
Gilt die Lohnbuchhaltung auch für Baulohn-Gewerke?
Wie läuft die Lohnbuchhaltung bei Kurzarbeit oder Krankheit ab?
Welche Auswertungen erhalte ich bei ausgelagerter Lohnbuchhaltung?
Was unsere Kunden sagen
Google-Bewertung 4,8/5 · basierend auf 23 Rezensionen
„Absolut empfehlenswert! Die Betreuung ist professionell, zuverlässig und immer auf Augenhöhe. Egal ob komplexe Abrechnungen oder kurzfristige Anliegen – das Team findet immer eine Lösung."
Nord Werk GbR, J. u. W. Klaus„Wir arbeiten seit fast 5 Jahren mit den Lohnhelden zusammen und sind mit der Lohnabrechnung und dem Portal-Zugriff sehr zufrieden. Fragen werden immer umgehend beantwortet."
D. PW„Fazit … besser geht es nicht. Die Kommunikation ist professionell und sehr freundlich, bei komplizierten Sachverhalten wird man schnell und kompetent unterstützt. Das Preis-Leistungs-Verhältnis passt ebenfalls."
Sabine Berger
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